Technologien

 

Moderne, innovative Technologien tragen wesentlich zum Schutz des Grund- und Oberflächenwassers und damit zu einer nachhaltigen Sicherung der Wasserversorgung bei. Allein in Deutschland investiert Veolia Wasser innerhalb von zehn Jahren 50 Millionen Euro in Forschungs-, Technologie- und Ausbildungsprogramme im Bereich Wasser und Umwelt.

Bereits 2001 hat Veolia Wasser das gemeinnützige Kompetenzzentrum Wasser Berlin ins Leben gerufen. In diesem internationalen Zentrum für Wasserforschung verzahnen sich Theorie und Praxis der Wasserwirtschaft, verbindet sich das Know-how unseres Unternehmens mit dem von Universitäten und unabhängigen Forschungsinstituten. Hier arbeiten Wissenschaftler und Experten an Projekten aus den Bereichen Wasserökonomie, -ökologie und -technologie.

Eigene Forschungszentren

Weltweit gehören rund 800 Experten zum Forschungsnetzwerk von Veolia Environnement, allein fünf Forschungszentren in Europa beschäftigen sich mit allen Fragen der Umwelttechnologie. Veolia Wasser unterhält eines dieser Zentren in Maison-Laffitte und betreibt dort Forschungsprojekte zur Wasserbehandlung und Abwasserreinigung. Die Ergebnisse sprechen für sich: Mehr als 3.000 Patente und die führende Position bei den publizierten Forschungsberichten zum Thema Wasser und Abwasser beweisen eindrucksvoll die Kompetenz und Innovationskraft von Veolia Wasser.

Energie aus Wasser!

„Auch ein Wasserwerk braucht Energie. Könnte man die nicht einfach aus dem dort geförderten Trinkwasser gewinnen? Ja, das können wir: mit einer von unserem Tochterunternehmen OEWA international zum Patent angemeldeten Trinkwasserwärmepumpe, die bereits in sieben Wasserwerken zum Einsatz kommt. Diese Technologie nutzt - ohne jede Gefahr für die Wasserqualität - den Temperaturunterschied zwischen dem konstant acht Grad kühlen Trinkwasser und der Umgebung und gewinnt daraus Heizenergie. Diese Technik sorgt für einen rund 70 Prozent geringeren Energieverbrauch und CO2-Ausstoß.

Damit nicht genug: Auch das Abwasser ist eine quasi unerschöpfliche Energiequelle, die sich nutzen lässt. Die Kanalisation in Deutschland transportiert elf Milliarden Kubikmeter Abwasser mit einer Durchschnittstemperatur von 15 Grad Celsius. Würde man diese Temperatur per Wärmerückgewinnung nur um 5 Grad reduzieren, ließe sich dadurch theoretisch genug Wärme gewinnen, um zwölf Prozent aller Gebäude damit zu beheizen - und den CO2-Ausstoß um elf Milliarden Tonnen zu reduzieren. Auch diese Technologie existiert, und wir können sie einsetzen. Die Abwasserwärmepumpe kann zum Beispiel öffentliche Gebäude klimatisieren und Schwimmbäder heizen.