Bei der Papierfabrik Schoellershammer kümmerte sich Veolia Wasser um Planung, Finanzierung, Bau und Betrieb der erweiterten Abwasserbehandlungsanlagen. Seitdem wird das gesamte Abwasser gereinigt und das Unternehmen spart Kosten.
Die Papierfabrik Schoellershammer im nordrhein-westfälischen Düren stellt hochwertige Wellpappenrohpapiere sowie Feinpapiere für den deutschen und internationalen Markt her. Das Unternehmen hat den Anspruch, sein Geschäft möglichst umweltfreundlich und ressourcenschonend zu betreiben. Da die Produktion in den vergangenen Jahren auf rund 220.000 Tonnen Wellpappenrohpapiere pro Jahr gesteigert wurde, war es notwendig, die Abwasserbehandlungsanlage anzupassen – mit Unterstützung von Veolia.
Von der Planung bis zum Betrieb
2009 begann die langfristig angelegte Partnerschaft. Veolia Wasser erstellte zunächst ein Konzept und plante die Erweiterung der bisherigen Abwasserreinigung. Neben der Planung wurden die Ausschreibungen für die einzelnen Anlagenkomponenten organisiert und Finanzierung, Bau und Betrieb der Anlage übernommen. Die zweistufige Abwasserreinigung bei Schoellershammer wurde um eine Behandlungsstraße erweitert und verfügt jetzt neben der anaeroben Stufe über eine Belebung mit Injektorbelüftung, eine Nachklärung, eine verbesserte Prozessleittechnik sowie eine Leistungsreserve für eine zukünftige Produktionserweiterung.
Die Vorteile des neuen Konzepts: Das gesamte Abwasser wird gereinigt und zunehmend in die Papierproduktion zurückgeführt. Mit der neuen Anaerobie wurde die Biogasproduktion und damit auch die Strom- und Wärmeproduktion im Blockheizkraftwerk mehr als verdoppelt, was zu Kosteneinsparungen und einer Verbesserung der CO2 Bilanz der Papierproduktion beiträgt. Der Verbrauch an Hilfsstoffen konnte reduziert werden. Darüber hinaus profitiert Schoellershammer von weit reichenden Garantien des Dienstleisters Veolia Wasser.
